Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe

 
Ausbildung
 

Vermessungsarbeiten sind aus vielfältigen Gründen erforderlich, z.B.um amtliche Nachweise und Kartenwerke ( z.B. zum Nachweis von Eigentums rechten an Grundstücken ) zu erstellen bzw. zu aktualisieren, um Planungsvorgaben bei der Errichtung von Bauwerken in die Örtlichkeit zu übertragen oder um spezielle technische Fragestellungen zu klären ( z.B. das Verformungs- verhalten einer Brücke unter Belastung ). Vermessungstechniker/innen arbeiten im Außen- wie auch im Innendienst.


Die Aufgaben des Vermessungstechnikers sind u.a. die Vorbereitung und Durchführung von Vermessungen im Außendienst. Weiterhin führt er fachbezogene Nachweise und Dateien, erteilt Auskünfte aus diesen und wirkt bei der Umstellung vorhandener Kartenwerke auf die digitale Führung mit. Dabei arbeitet der Vermessungstechniker mit modernsten Technologien (z.B. elektronische Tachymeter, geodätische Auswerte- und Informationssysteme, interaktive graphische Arbeitsplätze).

Der Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/-in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz BBiG. Die Ausbildung erfolgt auf der Grundlage des BBiG und der Verordnung über die Berufsausbildung zum Vermessungstechniker/-in. Die dreijährige Ausbildung findet an den Lernorten des dualen Systems der Berufsausbildung statt. Das bedeutet, dass ca. drei Viertel der Ausbildungszeit in den Betrieben und Verwaltungen und ca. ein Viertel der Ausbildungszeit an den Berufsschulen erfolgt.

Die Berufsabschlussprüfung zur/zum „Vermessungstechniker/in“ folgt am Ende des dritten Ausbildungsjahres und besteht aus einem schriftlichem sowie einem praktischen Prüfungsteil.

Weitere allgemeine Informationen zum Berufsbild Vermessungstechniker/-in finden Sie auf den Websites der „Bundesagentur für Arbeit“ und speziell für Baden Württemberg auf den Websites von „Geofuture“

 

  Home